 Anreise mit dem eigenen Auto
Winterreifen sind bei der Fahrt in den Winterurlaub unerlässlich. Dies gilt auch dann, wenn die Straßen aufgrund milder Witterung schnee- und eisfrei sind. Das Wetter in den Bergen kann rasch wieder umschlagen. Unbedingt sollten Sie auch Schneeketten mitnehmen. Um nicht zur Unzeit hilflos dazustehen, sollten Sie die richtige Montage schon daheim in der Garage trainieren. Wer keine eigenen Schneeketten hat, erhält Hilfe bei einer der über 100 Mietstationen des ADAC. Eiskratzer, Besen, Starthilfekabel und Frostschutz für die Scheibenwaschanlage sollten im Auto niemals fehlen. Skiträger und Dachboxen nach Montageanleitung befestigen. Die blanken Ski auf dem Dachträger mit den Spitzen nach hinten und nach unten befestigen. Nicht vergessen sollten Sie schließlich eine Decke als Wärmespender im Stau oder nach einer Panne beziehungsweise als Unterlage zum Beispiel für die Schneekettenmontage.
Bindungen
Entscheidend für die Sicherheit beim Skifahren sind richtig eingestellte Bindungen. Experten schätzen, dass etwa die Hälfte aller Bindungen nicht richtig auf den Fahrer eingestellt sind. Dies ist recht fahrlässig, denn der Zeitpunkt, wann sich eine Bindung löst, entscheidet bei einem Sturz darüber, ob es zu einer ernsthaften Verletzung oder nur einer Blessur kommt. Aus diesem Grund sollten Sie Ski, Schuhe und Bindung jedes Jahr vor dem Urlaub in einem Fachgeschäft auf ihre Funktion hin überprüft werden.
Kleidung
Trotz Sonne kühlt man beim Skifahren schneller aus, als man denkt (z. B. beim Warten am Skilift). Daher ist es wichtig, auf wärmeisolierende Kleidung zu achten. Mehrere dünne Schichten übereinander speichern Körperwärme besonders gut.
Übrigens: Etwa 70 Prozent der Körperwärme geht über den Kopf verloren, was bedeutet, dass Sie immer eine Mütze oder ein Stirnband tragen sollten.
Alkohol
Die Verführung ist groß, aber der Genuss von Alkohol ist beim Skifahren sehr gefährlich. Die enthemmende Wirkung verleitet zu riskanter Fahrweise und Selbstüberschätzung. Generell sollte man sich so wie im Straßenverkehr verhalten, denn oft genügt schon ein Glas Hochprozentiges, um auf der Piste die Kontrolle zu verlieren. Wenn man schon Alkohol genießen will, dann erst nach Ende des Skitages beim Aprés Ski.
Brillen
Wahrnehmungsfehler sind mit rund achtzig Prozent die Ursache Nummer 1 aller Skiunfälle. Rund eine Million deutsche Skifahrer tragen ihre im Alltag benötigten Brillen nicht beim Skifahren, weil sie oft nicht mehr unter die Skibrille passen. Eine gute Lösung ist eine Kombination aus Kontaktlinsen und Skibrille.
Haftpflichtversicherung
Unbedingt ratsam ist der Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung. Diese tritt ein für alle finanziellen Ansprüche, die im Zusammenhang mit einem Skiunfall an Sie gestellt werden. Eine private Haftpflichtversicherung deckt sowohl Behandlungskosten als auch Schmerzensgeld und Schadenersatzansprüche wegen Verdienstausfall oder bleibender Gesundheitsschäden des Skiunfall-Opfers ab.
Dabei müssen Sie keine spezielle Haftpflichtversicherung für den Wintersport abschließen: Eine ganz "normale" Haftpflichtversicherung, die für ein ganzes Jahr gilt, deckt auch alle Haftungsrisiken im Zusammenhang mit Ihren Ski-Aktivitäten ab.
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